Einschläfern von Hunde und Katzen ohne vernünftigen Grund

Datum: 31. Mai 2014

Sie sind sicher an eine sich über das ganze Land ausstreckende Organisation für die Versorgung von streunenden Tieren gewöhnt. Wo immer Sie sich auch befinden, sollten Sie finden, können Sie das zuständige Amt anrufen, das sich darum kümmert, und sie können sicher sein, dass das Tier in guten Händen ist. Und dies gilt auch für Ihr eigenes Tier, wenn Sie es verlieren … sollte man es finden, können Sie sicher sein, dass Sie es zurückbekommen, wenn Sie sich an die zuständige Behörde wenden.

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In Frankreich geht es nicht so zu da gibt es keine zentralisierte Organisation. Vor dem Gesetz ist jeder Buergermeister für die Versorgung von streunenden Tieren verantwortlich auf seiner bzw. ihrer Gemeinde. Wenn der Buergermeister sich an die gesetzlichen Vorschriften hält, gibt es 24/7/365 Möglichkeiten, dass es sich jemand findet, der sich um das Streutier kümmert. Vorschriften dafür, was zu tun ist, wenn man ein streunendes Tier findet, sollten außerhalb, gut sichtbar angeschlagen werden außerhalb der Öffnungszeiten. Es sollte außerdem ein Abkommen mit einem Tierarzt für die Behandlung verletzter Streutiere geben. Die Gemeinde sollte über einen Tierhort verfügen oder wenigstens Zugang zu einem Tierhort haben und der Hort selbst ein Abkommen mit einem Tierheim, damit nicht reklamierte Tiere adoptiert werden können. Solch ein Tierhort wird vermutlich niedriger Qualität sein und nicht den Normen entsprechen, an die wir gewöhnt sind.

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Ein Beispiel folgt. Sie sind sicher erstaunt darüber, dass dieser Tierhort von den Kontrollbehoerden akzeptiert wurde.

Schließlich ist es besser als gar nichts.

Sich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten ist teuer und zieht nicht einmal die Wähler an, vor allen Dingen in ländlichen Gebieten, wo man Tiere als Nutzobjekte betrachtet und ihnen damit kaum Priorität gibt. In einigen Fällen ist überhaupt kein Posten für die Betreuung von Streutieren vorgesehen. Tierschutzorganisationen treffen oft auf illegales Verhalten der Buergermeister. In einem Fall traf man den einem Buergermeister ausgehändigten Streuhund zwei Tage später auf den Strassen einer Nachbargemeinde. In anderen Fällen wird sich der Buergermeister an das Gesetz halten, aber die billigste Behandlung auswählen. Dies könnte z.B. bedeuten, dass er diese Aufgabe einer privaten Organisation anvertraut. Die Erfahrung hat gezeigt, dass, wo Gewinnmachen im Spiel steht die Tiervorsorge nebensächlich ist. Anstatt dafür zu sorgen, dass Streutiere adoptiert werden, wenn die Besitzer nicht aufgefunden werden, werden sie systematisch eingeschläfert.

Tierfaenger in der Vendée

Es gibt sogar solch einen Tierfaenger in der Vendée in Suedwestfrankreich, der von den meisten Gemeinden beschäftigt wird. Die örtlichen Tierschutzorganisationen haben sich mit seiner Tätigkeit seit Jahren befasst, aber die Dinge sind wirklich im August 2013 auf die Spitze gelangt.

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Nachbarn, die sich über herzzerreißendes Bellen von Hunden, die wohl die Todesnaehe fühlten, photographierten tote Hunde und Katzen mit blutigen Köpfen und Blutlachen, die aus dem Eingang auf die Strasse flossen, wo Kinder spielten.

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Die tragische Geschichte von Banjo, dem schwarzen Colley, geht zu Herzen:

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Eine Familie fand den schwarzen Colley, den sie Banjo nannten. Um den Regeln zu folgen wie es verantwortliche Buerger tun, brachten sie ihn zum Tierhort für den Fall, dass der Besitzer seinen Hund suchte. Bevor sie gingen, sagten sie jedoch ausdrücklich dem Besitzer des Tierhortes, dass, sollte Banjo nicht reklamiert werden, sie ihn adoptieren würden. Man sagte ihnen “OK”. Banjo würde normalerweise zwei Wochen in dem Tierhort verbringen vor seiner Identifizierung und Weitergabe an eine Tierschutzorganisation zur Adoption. Die Familie hörte nichts mehr und dachte, dass er wohl von seinem Besitzer reklamiert worden sei. Sie können sich ihren Kummer vorstellen als sie auf dem Internet veröffentlichten Photos der toten Tiere ihren Banjo erkannten, der zwischen ihnen lag.

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Der Besitzer des Hortes wurde von einigen Seiten angezeigt und Investigationen wurden eingeleitet. Die Anzeigen betrafen unberechtigtes Töten von Tieren ohne die Intervention eines Tierarztes, Versäumnis, den Besitzer eines identifizierten Hundes aufzufinden, der eingeschläfert wurde, und Versäumnis ein Register der Tiere zu führen. Die Photos, die Sie hier sehen, würde man eher mit einem Staat der dritten Welt in Verbindung setzen, aber leider Gottes kommen sie aus Frankreich.

Es sieht so aus als ob die Erkundigungen nirgendwohin laufen. Die wichtigsten Zeugen sind nie verhört worden. Inzwischen haben einige Gemeinden ihre Abkommen mit dem Tierhortbesitzer erneuert.

Wir raten Ihnen als Vorsicht für die Sicherheit ihrer Tiere, die Vendée als Urlaubsort zu vermeiden. Sollten Sie jedoch trotzdem dorthin fahren, lassen Sie ihre Tiere zuhause, oder, sollte dies nicht möglich sein, überwachen Sie es gut und leinen Sie es an.

Mehr Einzelheiten können auf https://www.facebook.com/events/5305314330356982/

Die Petitionen laufen immer noch, so unterschreiben Sie bitte: http://www.change.org/fr/p%C3%A9titions/communaut%C3%A9-de-communes-pays-n%C3%A9-de-la-mer-stop-%C3%A0-l-extermination-barbare-des-chiens-par-antoine-beaufour

http://www.change.org/fr/p%C3%A9titions/mairie-de-lu%C3%A7on-85-d%C3%A9stituer-monsieur-beaufour-de-ses-fonctions-de-g%C3%A9rant-de-fourri%C3%A9re-et-le-condamn%C3%A9-pour-maltraitance-et-assassinat-d-animaux

http://www.petitionduweb.com/Petition_stope_au_massacre-1001738.html

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